Sensationeller Erfolg für die Schachfreunde Heidelberg: Am 5. März gewannen die Schachfreunde Heidelberg das Finale im Bezirksmannschaftspokal gegen den SC Eppingen.
Dank niedrigerer DWZ reichte ein 2:2, um den Pott nach Heidelberg zu holen.Die Schachfreunde, die sich souverän ins Finale gespielt hatten, waren als Außenseiter gegen die bundesligaerfahrenen Eppinger angetreten.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine TOP-Besetzung an den vier Brettern trug wesentlich zum Erfolg der Heidelberger bei. Natürlich waren die Partien eng umkämpft, wie es sich für ein Pokalspiel gehört.
Besonders beeindruckte Manuel Günnigmann, der gegen IM Christopher Noe in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel ein wichtiges Remis holte.
Während Lukas Buschle gegen FM Danijel Gibicar aus passiver Stellung heraus verlor, steuerte Christopher Holzem in einer Stellung mit beidseitig wackeligen Königen (wer setzt wen matt?) ein weiteres Remis bei.Den entscheidenden Punkt holte Christian Zimmermann. Nach fast fünf Stunden verwertete er mit ausgezeichneter Technik seinen Mehrbauern und stellte das 2:2 Unentschieden sicher,
das aufgrund des niedrigeren DWZ-Schnitts zum Gesamtsieg reichte. Der Gewinn des Bezirksmannschaftspokals ist der größte sportliche Erfolg in der jüngeren Geschichte der Schachfreunde Heidelberg e. V..Die Einzelergebnisse der beteiligen Stammspieler: Manuel Günnigmann 2,5/3, Lukas Buschle 2,5/4, Christian Zimmermann 1,5/2 und Christopher Holzem 2/3. Und ein paar Bilder der Sieger:

Am 18. Dezermber war es wieder soweit: 25 Schachfreunde nahmen in fröhlicher Runde am traditionellen Weihnachtsblitzturnier mit den etwas anderen Regeln teil. Blitztechnisch fing alles ganz normal an, doch nach wenigen Minuten klingelte die Eieruhr, dann hieß es Uhren anhalten und eine Karte ziehen, z.B.: Wir entfernen 2 Bauern, wir entfernen die Läufer oder wir dürfen einen Bauern wieder einsetzen ... beliebt (oder gefürchtet) natürlich auch die Karte mit der simplen Ansage "Wir drehen das Brett" - das war es dann mit der strategisch angelegten Gewinnstellung ...

Lukas Buschle konnte am besten mit den Überraschungskarten umgehen und gewann eine der beiden Vorgruppen und das anschließende "play-off". Herzlichen Glückwunsch!

Wir wünschen allen Schachfreunden fröhliche Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Jahr!

Teilnehmer am Weihnachtsblitzturnier

Vier Spieler der Schachfreunde Heidelberg spielen beim Sieg der Universität Heidelberg mit

Am Samstag, 18. November 2017, fand in Mannheim das erste Kräftemessen süddeutscher Hochschulschachgruppen statt. Insgesamt kamen 9 Mannschaften aus Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Frankfurt/Darmstadt, Freiburg/Furtwangen und Mainz. Gespielt wurde ein vollrundiges Schnellturnier mit 15 Minuten + 5 Sekunden pro Zug. Am Abend stand Heidelberg I als Sieger des bärenstark besetzen Turniers fest. Besonders beeindruckend war wieder einmal die Leistung von Anthony Petkidis, der dieses Jahr auch den Martin-Zehrfeldt-Pokal der Schachfreunde Heidelberg gewann: Er gab am Spitzenbrett nur ein Remis ab (7,5 aus 8) und besiegte 3 Titelträger, was einer Leistung von 2600 DWZ entsprach. Doch auch die Resultate der Schachfreunde konnten sich sehen lassen: Stefan Zentarra (HD II, Brett 5): 4,5/7; Jorrit Lion (HD I und II, Brett 6): 4/4; Robert Latka (HD II, Brett 2): 2,5/8 und Lukas Buschle (HD II, Brett 1): 1/3. Alle Resultate unter: http://www.chess-results.com/tnr314828.aspx?lan=0&art=3&rd=9&turdet=YES&wi=984.

An neuem Spielort, dem katholischen Gemeindehaus St. Marien in Heidelberg-Pfaffengrund, fand zum 4. Mal das Offene Heidelberger Schnellschachturnier statt.

Bei Rekordbeteiligung von 46 Schachspielern aus 29 Vereinen verlief das Turnier sehr erfreulich, das Regenwetter lud ja geradezu zum Schachspielen ein. Es konnten "alte" und neue Gesichter begrüßt werden.

In den Genuß der ausgelobten Preise kamen:

1. Platz: Dr. Oswald Gschnitzer, 2. Platz: Veasceslav Cofman, 3. Platz: Dr. Vladimir Podat, 4. Platz: Vadim Cernov, 5. Platz: Mikhail Zaitsev, Rating bis 2000: Michael Diesenhof, Rating bis 1800: Richard Muckle und Rating bis 1600: Lucas Mayer.

Als bester Jugendlicher wurde Julius Muckle geehrt. Durch einen Hinweis von Schachfreund Waldemar Höhler -viele Dank!- auf eine falsch abgelesene/interpretierte Wertungszahl mussten die Ratingpreise korrigiert werden:

2000: Richard Muckle, 1800: Dr. Ralf Nörenberg und 1600: Lucas Mayer. Der Rating-Preis an Dr. Ralf Nörenberg, Eppelheim, wurde nachgereicht.

Die gesamte Ergebnistabelle findet sich hier.

Nach dem großen Erfolg ist für 2018 bereits eine Neuauflage geplant! Und noch ein paar Eindrücke vom Turnier:

   
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